
ĂBER DIE BERLINER KĂLTEHILFE Die âBerliner KĂ€ltehilfeâ ist ein in Deutschland einmaliges Programm, das 1989 von Berliner Kirchengemeinden und WohlfahrtsverbĂ€nden und von der Senatsverwaltung (damals Gesundheit und Soziales) ins Leben gerufen wurde, um obdachlosen Menschen eine unbĂŒrokratische Ăbernachtungsmöglichkeit wĂ€hrend der kalten Jahreszeit anzubieten. Zahlreiche TrĂ€ger, das heiĂt verschiedene Kirchengemeinden, VerbĂ€nde, Vereine und Initiativen beteiligen sich jeweils mit eigenen Angeboten wie z. B. Beratungsstellen, NotĂŒbernachtungen, NachtcafĂ©s, SuppenkĂŒchen, Treffpunkten am KĂ€ltehilfeprogramm, um zu verhindern, dass Menschen ohne Unterkunft in Berlin erfrieren mĂŒssen. Diese Projekte werden aus Zuwendungen des Landes Berlin bzw. der BezirksĂ€mter finanziert, sowie aus Mitteln der Liga der WohlfahrtsverbĂ€nde und mit Hilfe von Spenden. Ohne die tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung ehrenamtlicher Helfer*innen vor Ort wĂ€ren viele Projekte nicht realisierbar. Ăber diese vielfĂ€ltigen Angebote zu informieren, ist unsere Aufgabe. Die Mitarbeiter*innen des KĂ€ltehilfe-Telefons (und der daran angeschlossenen Datenbank) sammeln, aktualisieren und veröffentlichen die Angebote nahezu tagesaktuell. In unserer aktuellen Version 2023 können Hilfesuchende zudem ĂŒber ein Ampelsystem schnell erkennen, welche NotĂŒbernachtung aktuell noch SchlafplĂ€tze zur VerfĂŒgung hat und welche ausgelastet ist. Diese Funktion wird im Laufe der KĂ€ltehilfeperiode 2023/24 schrittweise aufgebaut.